Für die Maschinisten in den Wolfhager Feuerwehren fand am 23.07.2011 ein Geschicklichkeitsfahren auf dem Geländer der ehemaligen Pommernkaserne im Gasterfelder Holz statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Andreas Jäschke und Dirk Mahlmann. Beide wurden von entsprechendem Funktionspersonal aus den Stadtteilen bei der Durchführung dieser Ausbildung unterstützt. Es wurden zwei Parcours aufgebaut. Auf dem Ersten starteten die Fahrzeuge mit weniger als 7,5 Tonnen zulässigen Gesamtgewicht, auf dem Zweiten alle mit mehr.
Die Richtlinien für den Parcours hat der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz erstellt, ebenso die Wertungsliste, wonach die Fehlerpunkte vergeben werden. Die Teilnehmer unter 7,5 Tonnen hatten für die Parcours-Durchfahrt 3,30 Minuten Zeit, die Teilnehmer darüber durften 4,30 Minuten benötigen. Los ging es mit dem Überfahren von Schlauchbrücken, danach durch eine Spurgasse, die nur wenig breiter als das Fahrzeug war. Weiter ging es durch eine Spurkurve, welche nur 20 Zentimeter mehr Platz lies als das Fahrzeug breit war. Für jeden berührten Pylonen gab es Fehlerpunkte. Auf ein am Boden eingezeichnetes Rechteck mussten die Fahrzeuge mit beiden Vorderreifen mittig zum Stehen kommen, um danach rückwärts durch eine schmale Gasse an ein Gatter heranzufahren. Der Abstand zu diesem sollte möglichst gering sein. Danach musste ein runder Punkt mit dem rechten Vorderrad angefahren werden. Zwei Tonnen sollte der Fahrzeuglenker so weit auseinander dirigieren, dass er mit dem Wagen hindurch passte. In eine Parklücke, doppelt so lang wie das jeweilige Fahrzeug, sollte in einem Zug rückwärts eingeparkt werden.
Teilnehmer aus fast allen Stadtteilen nahmen an diesem Geschicklichkeitsfahren teil. Die Resonanz der Teilnehmenden fiel durchweg positiv aus. Die Feuerwehrangehörigen hatten so eine ausgezeichnete Gelegenheit um den sicheren Umgang mit den Fahrzeugen zu festigen.