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Chronik

1739

In diesem Jahr gab der hessische Landgraf Friedrich I. die sog. Grebenordnung (Grebe = Bürgermeister) heraus. In dieser Ordnung waren fast alle Bereich des menschlichen und staatlichen Zusammenlebens geregelt, so auch die wichtigsten Bestimmungen für den Brandschutz und das Verhalten bei Bränden niedergelegt. Die Feuerordnung enthielt unter anderem:
1. Dass die in der jeweiligen Gemeinde vorhandenen Feuergerätschaften, wie Spritzen, Leitern, lederne Eimer und Feuerhaken jährlich von den Landgerichten zu kontrollieren waren.
2. Dass jeder Hausbesitzer eine intakte Laterne bereit zu halten hatte, die anlässlich der Rügegerichte vorzuzeigen war.
3. Dass in Ortschaften, wie Bründersen, die unter Wassermangel litten, Wasserbehälter oder Wasserreservoire anzulegen waren.
4. Dass die Greben vierteljährlich Feuerlöschgerätschaften und Feuerstätten einschließlich der Schornsteine zu kontrollieren hatten
5. Dass keine neuen Häuser mehr mit Stroh gedeckt werden sollten.
6. Dass jeder in die Gemeinde zuziehende einen ledernen Eimer zu stellen hatte.
In einer Vielzahl von weiteren Bestimmungen wurden Gastwirte und Nachtwächter zu besonderer Vorsicht und Aufmerksamkeit ermahnt, zweckmäßiges Verhalten mit Licht in Ställen und beim Dreschen empfohlen, die Sicherung der Herde und Schornsteine festgelegt und auch das Aufbewahren der Speckseiten in den Feuerstätten entfernt angeraten.

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1767

Der Landgraf erließ eine Verordnung über die Errichtung einer Brandkasse. Hausbrände hatte zuvor die Bevölkerung so stark getroffen, dass manche Familien hierdurch total ruiniert wurden. All diesen Gefahren wirkte diese Brandversicherung entgegen. Eine Reihe von weiteren Verordnung über die Brandverhütung folgten in den nächsten Jahren.

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1788

Nun lässt sich erstmals die Existenz eines Feuerlöschteiches für Bründersen, der gleichzeitig auch Pferdeschwemme war, nachweisen. Diese war am Platze der heutigen Löschwasserzisterne in der Glockenstraße angelegt.

Trotz dieses Teiches muss Bründersen in den folgenden Jahren von vielen Bränden heimgesucht worden sein, denn von den damals bestehenden Häusern stehe heute etwa 2/3 auf anderen Grundmauern, aber nicht alle Häuser müssten tatsachlich abgebrannt sein. Es besteht auch die Möglichkeit, dass einzelne Häuser abgebaut und an andere Stelle neu aufgebaut worden sind.

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1850

Von dieser Zeit an bestand eine Pflichtfeuerwehr in Bründersen. Sie unterstand der Leitung des Bürgermeisters, welche auch die Mitglieder bestimmt und bei Bränden die Einsätze der Pflichtfeuerwehr leitete. Sie wurde bis zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1933 aufrecht erhalten.

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1933

Bis zum Jahre 1933 bestand in Bründersen eine Pflichtfeuerwehr, deren Mitglieder vom Bürgermeister bestimmt wurden. Dieser war auch zuständig für die Einsatzfähigkeit der Wehr, an deren Spitze schon damals ein Ortsbrandmeister stand. Bei einer Versammlung der Pflichtfeuerwehr am 1.Dezember 1933 schlug der damalige Bezirksbrandinspektor Christian Schäfer vor, in Bründersen eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Von diesem Tage an gibt es die Freiwillige Feuerwehr Bründersen. Am Gründungstag traten 28 Mitglieder der Feuerwehr bei.

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1934

Am 31. Januar 1934 wurden im Rahmen der ersten offiziellen Sitzung folgen Ämter besetzt. Konrad Uthof wurde zum Ortsbrandmeister (Wehrführer) und Wilhelm Büscher zum Schriftführer und Kassierer gewählt. Als Gerätewart wurde Adolf Himmelreich bestimmt. An diesem Tage wurde ebenfalls durch eine Versammlung die Vereinssatzung angenommen. Der monatliche Beitrag wurde auf 10 Pfennig festgelegt, später auf 20 Pfennig erhöht. Wenn man die damaligen Löhne betrachtet, sind die Beträge im Vergleich erheblich höher als die heutigen. Ebenfalls festgelegt wurde, dass man sich jeden Sonntag um 10:30 Uhr zu Übungen traf.

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1939

Die Freiwillige Feuerwehr Bründersen stellte nicht nur den Brandschutz sicher, sondern nahm auch am kulturellen Leben in Bründersen teil! Neben dem dienstlichen Angelegenheiten wurde auch die Kameradschaft in dieser Zeit großgeschrieben und es kam zu gemeinschaftlichen Veranstaltungen. So war es z.B. 1939 gelungen, eine Rheinfahrt zu ermöglichen. allerdings war damit auch der Zeitpunkt angebrochen, von dem ab - bedingt durch den Kriegsausbruch - solche Dinge nicht mehr möglich waren.  

Am 24.12.1939 wurde die Freiwillige Feuerwehr Bründersen kraft eines Gesetzes aufgelöst und wieder durch eine Pflichtfeuerwehr ersetzt, in welche 42 Mann berufen wurden. Diese Pflichtfeuerwehrleute wurden gleichzeitig als Hilfspolizeibeamte eingesetzt. Auch damals beschäftigten sich die Feuerwehrkameraden nicht nur mit der praktischen Handhabung von Gerätschaften, sondern man hielt auch Schulungen zu verschiedenen Themen ab. So wurde z.B. Wasserkatastrophen, Waldbrände und Fliegerschutz geschult.

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1943

Im Laufe des zweiten Weltkrieges wurde es immer schwieriger den Brandschutz in Bründersen aufrecht zu halten, denn die erforderlich Geräte konnten nicht mehr ausreichend ersetzt oder beschafft werden. Der Vorrang der Kriegsproduktion zeigte deutlich seine Auswirkungen. Ein weiterer Punkt war das Fehlen der wehrfähigen Männer durch den Kriegseinsatz.

Um den Brandschutz aber nicht zu vernachlässigen, wurden ab 1943 auch Frauen und Jugendliche zur Pflichtfeuerwehr berufen. Insgesamt haben 14 Frauen während der Kriegsjahre den Feuerwehr dienst in Bründersen mit verrichtet. Männliche Jugendliche ab 16 Jahren wurden in allen umliegenden Ortschaften zum Feuerwehrdienst durch die damalige Ortspolizei verpflichtet. Das Dorf blieb in den Kriegsjahren glücklicherweise von größeren Bränden und anderen Schäden verschont.

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1946

Ab dem Jahr 1946 findet sich wieder eine Eintragung im Protokollbuch. Langsam setzte das normale Leben wieder ein. Die zurückkehrenden Soldaten und Kriegsgefangenen stellten sich dem Brandschutz wieder zur Verfügung. Viele, der in den Krieg gezogenen Soldaten kehrten nicht nach Hause zurück. Der Krieg hatte seine Opfer gefordert. Für sie wurde auf dem Friedhof ein Mahnmal gebaut. Unter den Gefallenen waren auch zahlreiche Feuerwehrkameraden.

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1949

1949 setzte man die Brandschutzbewegung in Bründersen mit der Widergründung der Freiwilligen Feuerwehr fort. Leider muss hierbei erwähnt werden, dass der zweite Weltkrieg auch Einschnitte in die personelle Ausstattung der Feuerwehr zur Folge hatte, denn viele der Aktiven Kameraden kehrten nicht mehr aus dem Krieg zurück. Man versuchte auch, an das kulturelle Leben vor dem Krieg wieder anzuknüpfen, in dem wieder Theateraufführungen und Busfahrten durchgeführt wurden.

In diesen ersten Jahren nach der Widergründung war der Bestand an Material nicht besonders hoch. So fehlte eine Tagkraftspritze (TS) gänzlich. Man konnte nur mit einer Handdruckspritze üben, welche schon damals eher ins Museum als in Spritzenhaus gehörte. Deshalb konzentrierte man sich anfangs vollkommen auf das Knotenbinden und Leinewerfen. Die Teilnahme an Feuerwehrwettkämpfen führte in diesen Jahren bereits zu beachtlichen Ergebnissen. Schon früh legte man besonderes Augemerk auf das Knotenbinden, denn besonders dieser Wettkampf wurde von der Feuerwehr Bründersen oft hervorragend abgeschlossen.

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1950

Im Jahr 1950 begann die Gemeinde Bründersen damit, der Wehr ein für damalige Verhältnisse optimales Gerätehaus mit Schlauchturm in der Molkereistraße zu errichten. Neben den Gerätschaften der Feuerwehr wurde auch die gemeindeeigene Waage im Feuerwehrhaus untergebracht.

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1952

1952 wurde in einer Versammlung der Beschluss gefasst, dass das Nichterscheinen zum Üben mit einer Strafen in Höhe von 25 Pfennig zu bestrafen. Weiterhin konnte der Bau des Gerätehauses abgeschlossen werden.

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1953

Ein wichtiger Meilenstein in der Geischichte der Feuerwehr Bründersen. In diesem Jahr bekam die Feuerwehr  von der Gemeinde den lange ersehnten Tragkraftspritzenanhänger (TSA) mit der dringend benötigten Tragkraftspritze. Das Üben mit der Handdruckspritze und dem Hydrantenwagen gehörte nun der Vergangenheit an.

Bei den anlässlich des Kreisfeuerwehrverbandstages des Jahres  1953 in Breuna stattfindenden Kreiswettkämpfen wurde die Feuerwehr Bründersen sowohl beim Knotenwettkampf als auch in der Leistungsübung 1. Kreismeister.

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1954

 
 

Aufgrund der Verbesserung der Ausrüstung konnte die Feuerwehr Bründersen fortan neben den Knotenbinden nun auch an den Feuerwehrleistungswettkämpfen teilnehmen. Die Vorraussetzung hierfür war stets eine TS 8/8. Somit war die Teilnahme der Feuerwehr Bründersen erst nach der Beschaffung der TS möglich. Im gleichen Jahr konnte zudem der Vorjahreserfolg im Knotenbinden anlässlich des Verbandstages in Naumburg wiederholt werden.

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1955

Im Jahr 1955 wurde beschlossen, dass das Auspumpen von Brunnen mit einer Strafe in Höhe von 3 DM zu berechnen um die ausreichenden Löschwasserversorgung zu gewährleisten. In diesem Jahr wird der Mitgliedsbeitrag der Feuerwehr auf 4 DM pro Jahr angehoben. Es wurde ebenfalls beschlossen, von Zeit zu Zeit eine Nachtübung durchzuführen, um die Umstände bei Nacht zu kennen. Auch wurden Lichtbildausweise eingeführt, in die persönlich Daten eingetragen werden konnten (z.B. Blutgruppe)

Auch im Jahre 1955 belegte die FF Bründersen beim Knotenwettkampf auf Kreisebene in Wolfhagen den 1. Platz.

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1961

Die Teilnahme an den Feuerwehrverbandstagen bereitete bei den Anfahrten oftmals Schwierigkeiten, da entsprechende Fahrzeugen fehlten. Oftmals mussten Trecker und Gummiwagen hierfür herhalten. Die Kameraden fuhren dann auf dem Wagen z.B. auf den Verbandstag 1961 bis nach Oberlistingen.

Die Bründerser Wehr nahm wieder sehr erfolgreich an den Leistungswettkämpfen teil. Sie belegte wie in den vergangenen Jahren auch wieder einen der vorderen Plätze. Nicht selten stellte die Feuerwehr Bründersen zwei, manchmal sogar drei Löschgruppen, die an den Wettkämpfen teilnahmen. Darüber hinaus stelle Bründersen auch fachlich kompetente Schiedsrichter bei Wettkämpfen in anderen Ladkreisen zur Verfügung. Der allgemeine technische Stand und wachsende Wohlstand erforderten es, dass immer neue Erkenntnisse im vorbeugenden Brandschutz verarbeitet wurden, um den Anforderungen bei Brandschutz von Menschen und Gebäuden gewährleisten zu können. Im ländlichen Bereich bedeutet das heute noch, mit Heu und Stroh als Gefahrengut mit reicher Entzündung umzugehen. Kunststoffen in Gebäuden, Kunstdünger und andere Chemikalien erforderten weitere Aufmerksamkeit der Feuerwehren, sowohl bei der Lagerung als auch beim Löscheinsatz.

Bereits 1961 werden überörtliche Übungen mit den benachbarten Feuerwehren erwähnt. Damals noch oft als unnötig ab getan, hat sich dies heutzutage bewährt.

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1962

Größere Brandeinsätze blieben der Feuerwehr Bründersen bis 1962 erspart. Der Großbrand am Karfreitag des besagten Jahres jedoch erforderte alle Kräfte der Wehr. Das schnelle und tatkräftige Eingreifen der Wehr verhinderte, dass das Wohngebäude der Liegenschaft Heinrich Jacob, heute Familie Wanger, in der Glockenstraße ein Opfer der Flammen wurde. Die Wirtschaftsgebäude konnten jedoch nicht vor den Flammen gerettet werden.

Jedoch war das Jahr 1962 auch eines das erfolgreichste der Jahr der Vereinsgeschichte. In diesem Jahr fand zu ersten Mal der Verbandstag der Feuerwehren des Wolfhager Landes in Bründersen statt. Bei den Wettkämpfen, die aus diesem Anlass stattfanden, wurde Bründersen in der Übung mit der TS 8/8 erster und in den Knotenwettkämpfen erreichte man Platz 2 und 3. An dem Wochenende fand auch eine Großübung in Bründersen statt.   

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1964

Am 19. Juni wurde die Feuerwehr Bründersen zur nachbarschaftlichen Löschhilfe zu einem Großbrand im Sägewerk Paßbring nach Wolfhagen gerufen. Dort war die Feuerwehr Wolfhagen bei der Brandbekämpfung überfordert und ließ alle Nachbarwehren, sowie das THW zur Unterstützung nachalarmieren. Erst nach über zwei Stunden war der Brand unter Kontrolle. Nach 6-stündigen Einsatz konnten die auswärtigen Feuerwehren wieder abrücken. Das gesamte Holzlager sowie mehrere Maschinen wurden bei dem Brand zerstört.

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1967

Nachdem die Jugendfeuerwehr bereits 1965 zur Deutschen Jugendfeuerwehr zusammengefasst wurden, gründete auch die Bründerser Wehr unter der Anleitung des damaligen Ortsbrandmeisters Jacob Löber im Jahre 1967 eine Jugendfeuerwehr, deren Sinn und Zweck es ist, nicht nur eine Nachwuchsorganisation für die Einsatzabteilung darzustellen, sondern in besonderen Maße auch allgemeine Jugendarbeit zu betreiben. Die Bründerser Jugendfeuerwehr war übrigens eine der ersten im Wolfhager Land. Schon in den ersten Jahren hatte die Jugendfeuerwehr einen stetigen Aufwärtstrend zu verzeichnen, der sich nicht zuletzt durch eine erfolgreiche Teilnahme an den Jugendfeuerwehrwettkämpfen wieder spiegelt. 10 Jugendliche waren es, die am 17.02.1967 beim ersten Übungsdienst in die Jugendfeuerwehr Bründersen eintraten. Diese Gründungsmitglieder waren Heinz-Erich Fülling, Herbert Fülling, Wolfgang Fülling, Wilfried Jacob, Gerhard Nelle, Burkhard Schwedes, Wolfgang Siebert, Heinz Spangenberg, Karl-Heinz Weide und Norbert Zagorski. Weitere sollten schon bald folgen.

Im November fand eine Großübung im Granfeld statt. Die mangelhafte Wasserversorgung dort führte zur Errichtung einer Staustufe unterhalb des Graner Berges, die heute bereits nicht mehr genutzt wird, da dort mehrere Zisternen als Wasserreservoir für den Einsatzfall zu Verfügung stehen.

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1970

1970 wurde der Gemeinde Bründersen ein Tragkraftspritzenfahrzeug auf Basis eines Ford Transit mit Aufbau der Firma Ziegler zur Verfügung gestellt. Das Fahrzeug stammte aus einer Landesbeschaffungsaktion des Landes Hessen. Es war das erste Fahrzeug in der Geschichte der Feuerwehr Bründersen. Nun konnte mit mehr Mobilität ein schnelleres Erscheinen am Einsatzort gewährleistet werden. Die somit eingeleitete technische Erneuerung der Ausrüstungs-, und Einsatzgegenstände wurde nicht zuletzt bedingt durch die Anfang der 70er Jahre in Kraft getretene Bestimmungen des Hessischen Brandschutzhilfeleistungsgesetzes. Weiterhin erhielt unsere Wehr durch eine Beschaffungsaktion des Kreisfeuerwehrverbandes Wolfhagen eine Schaumausrüstung, die noch heute teilweise im Einsatz ist. 

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1971

Im Rahmen der Gebietsreform wird die Gemeinde Bründersen in die Stadt Wolfhagen eingegliedert. Mit der Bildung von Großgemeinden kamen neue Gesichtspunkte auf den Plan, die anfänglich zu Unsicherheiten in der Wehrführung führten. Diese verschwanden jedoch bald, weil nun die zuständige Stadt Wolfhagen ebenfalls ihr Engagement für den Brandschutz ernst nahm.

Heinrich Löber aus Bründersen wurde zum ersten Stadtbrandinspektor der Stadt Wolfhagen gewählt.

Nach 10 Jahren im Amt trat Ortsbrandmeister Jakob Löber von seinem Amt zurück. Seine Amtszeit war vor allem durch Erfolge bei den Wettkämpfen im Knotenbinden und beim Löschangriff, der Gründung der Jugendfeuerwehr sowie der Motorisierung der Wehr durch die Beschaffung des TSF geprägt. Da kein Nachfolger für ihn gefunden werden kann, übernimmt Heinrich Löber das Amt bis auf weiteres kommissarisch.

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1972

Auf der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen, fortan das Amt des Ortsbrandmeisters zu teilen. Von nun an unterschied man zwischen Wehrführer und Vorsitzenden. Zum ersten Wehrführer wurde Karl-Heinz Schmidt gewählt. Vorsitzender wird Heinrich Amelung.

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1973

Da Tagsüber nicht die geforderte Mindesteinsatzstärke zur Verfügung stand, wurde auf der Jahreshauptversammlung des Jahres 1973 beschlossen, auch weibliche Feuerwehrkameraden aufzunehmen. Auch hierbei spielte die Feuerwehr Bründersen wieder einmal eine Vorreiterrolle. Andere Feuerwehren folgten kurz darauf.

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1974

Nach rund 20 Jahren im Dienst gab die alte Tragkraftspritze ihren Geist auf und musste ersetzt werden. Durch die Stadt konnte eine TS 8/8 der Firma Ludwig/Bayreuth beschafft werden.  Diese Spritze befindet sich auch heute noch im Dienst und wird noch gelegentlich bei Übungen verwendet.

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1978

Nachdem Wehrführer Karl-Heinz Schmidt nicht mehr für das Amt zur Verfügung stand, wurde Karl-Heinz Löber zu seinem Nachfolger gewählt. Durch den 22jährigen Löber an der Spitze sollte sich in den nächsten Jahre eine Verjüngung in der Feuerwehr Bründersen stattfinden.

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1980

Das im Jahr 1953 fertig gestellte Gerätehaus genügte nicht mehr den Anforderungen der Wehr und der Wunsch nach einem neuen Gerätehaus für die Wehr wurde immer lauter. Das alte Haus verfügte lediglich über eine Garage für das TSF und einen Schlauchturm. Es gab weder eine Toilette, noch über einen Schulungsraum. Zu theoretischen Übungsdiensten musste damals immer ins Bürgerhaus ausgewichen werden. Und durch mangelnde Luftzirkulation wuchs der Schimmel. Aus diesem Grund wurde von der damaligen Wehrführung der Vorschlag unterbreitet, ein Feuerwehrhaus an das Bürgerhaus anzubauen. Somit hätte man die Räume des Bürgerhauses mitnutzen können und man wäre zudem räumlich nicht eingeschränkt gewesen. Jedoch wurden diese Pläne aus Kostengründen nicht verwirklicht, denn die Wahl der Stadtverwaltung war auf den Umbau des damaligen Gerätehauses gefallen.

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1983

 
 

In diesem Jahr konnte die Feuerwehr Bründersen auf ihr 50jähriges Jubiläum zurückblicken. Zu diesem Anlass wurde ein Feuerwehrfest veranstaltet, bei dem zugleich das bereits ein Jahr zuvor verzeichnete 15jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr in würdiger Form begangen wurde. Gleichzeitig zu diesem Jubiläum wurde der Knotenwettkampf der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Wolfhagen in Bründersen durchgeführt. Die Bründerser Wehr belegte den 1. und 3. Platz. Am Anschluss fand eine von allen Wehren der Stadt Wolfhagen schulmäßig durchgeführte Einsatzübung in Bründersen statt.   

Im Herbst begannen nach langem hin und her die Arbeiten zum Umbau des alten  Feuerwehrgerätehauses. Das Richtfest konnte bereits im Dezember 1983 gefeiert werden. 

Stadtbrandinspektor Heinrich Löber trat aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurück. Als Danke für seine langjährigen Verdienste wurde er zum Ehrenmitglied des Verbandes der Feuerwehren des Wolfhager Landes gewählt. Zu seinem Nachfolger wird Helmut Döhne aus Wenigenhasungen gewählt.

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1985

Der fertig gestellte Um- und Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses wurde am 9. Juni 1985 durch den Wolfhager Bürgermeister Dietrich offiziell an Wehrführer Karl-Heinz Löber übergeben. Mit einer entsprechenden Einweihungsfeier wurde dieser Tag begangen. Für die Bründerser Wehr ging an diesem Tag ein Traum in Erfüllung, der jedoch ohne die vielen freiwilligen Helfer kaum möglich gewesen wäre. Nun stand der Beschaffung des neuen Löschgruppenfahrzeuges nichts mehr im Wege. Die Freude über das "neue" Gerätehaus sollte jedoch nicht lange währen. Bilder...  

Bei den aus diesem Anlass stattfindenden Knotenwettkämpfen der Feuerwehren der Stadt Wolfhagen konnte die Mannschaft aus Bründersen wieder einmal den Ersten Platz belegen.

Gleichzeitig wurde die Wehr aus mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten ausgestattet. Dies war ein weiterer wichtiger Fortschritt in der Geschichte der Wehr.

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1986

Im September 1986 konnte Bürgermeister Dietrich ein neues Fahrzeug übergeben. Es handelt sich hierbei um ein Löschgruppenfahrzeug 8 der Firma Bachert. Es ersetzte das damals 16 Jahre alte TSF. Beim Eintreffen des Fahrzeuges in Bründersen wurde man jedoch negativ überrascht, da das Fahrzeug zu groß für das Tor des Feuerwehrhauses war. Erst nachdem die Beladung vom TSF auf das LF 8 verladen war, passte es in das Feuerwehrhaus.    

Kurze Zeit später wurde die Tagesalarmgemeinschaft der Feuerwehren Bründersen und Ippinghausen gegründet. Da in beiden Ortsteilen Tagsüber nicht genug Einsatzkräfte zur Verfügung stehen, rücken beide Wehren in der Zeit von 7.00 Uhr bis 17.00 bei Einsätzen gemeinsam aus. Auch wurde in diesem Jahr ein Höchststand an aktiven Feuerwehrkameraden erreicht werden. Der Einsatzabteilung gehörten damals 43 Feuerwehrkameraden an.

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1987

In 1987 wurden erneut die Knotenwettkämpfe der Wolfhager Feuerwehr in Bründersen ausgerichtet. Wie über viele Jahre hinweg belegte man einen der vorderen Plätze. In den gesamten 1980er Jahren gelang es kaum einer anderen Wehr, die Bründersen zu besiegen. Zudem stellte sie immer den besten Einzelbinder (1984 und 1985: Erwin Löber; 1987 Thomas Hensel). Der Rekord beim Wettkampf liegt bei 38 Sekunden. Man siegte in den Jahren 1983, 1984. 1985, 1987 und 1988. Aber nicht nur im Knotenbinden konnte man Erfolge verbuchen auch bei der klassischen Einsatzübung auf den Stadtmeisterschaften wurden stets die vorderen Plätze belegt.

Auch das marode Dach des Feuerwehrhauses konnte durch eine neuen Dacheindeckung ersetzt werden.

Nach neun Jahren an der Spitze der Wehr, trat Karl-Heinz Löber von seinem Amt als Wehrführer zurück. Gerhard Amelung wurde zu seinem Nachfolger gewählt. Auch der Vorsitzende Heinrich Amelung gab es Amt an Karl-Heinz Weide ab. 

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1988

Zum zweiten Mal nach 1962 richtete die Feuerwehr Bründersen den Verbandstag der Freiwilligen Feuerwehren des Wolfhager Landes aus. Neben dem großen Festprogramm fand eine Einsatzübung aller Wolfhager Feuerwehren, sowie am Samstagnachmittag die Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Wolfhagen statt. Die große "Attraktion" auf dem Verbandstag waren drei Bergarbeiter, die einige Tage zuvor bei einem Grubenunglück in Borken (Hessen) verunglückt und nach über einer Woche unter Tage unversehrt gerettet werden konnten. 

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1989

1989 wurde im Bründerser Dorfgemeinschaftshaus eine Gemeinschaftsübung der Freiwilligen Feuerwehr Bründersen und derer Patenkompanie der Wolfhager Bundeswehr durchgeführt. Angenommen wurde ein Brand im Obergeschoss des Gebäudes. Während die Bründerser Wehr zur Personensuche und Brandbekämpfung anrückte, kümmerten sich die Soldaten der Sanitätsgruppe um die "Verletzten", die zuvor von der Feuerwehr aus dem Haus gerettet wurden. Neben dieser Einsatzübung gab es für die interessierten Zuschauer eine Geräteschau.

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1992

Bei den Neuwahlen des Vorstandes wurden fast alle Ämter neu besetzt. Thomas Swoboda wurde zum Wehrführer gewählt. Vorgänger Gerhard Amelung blieb Stellvertreter. Fritz Wesche zum Vorsitzenden, sein Stellvertreter Gerhard Schnegelsberg. Neuer Schriftführer wurde Günther Poersch. Einzig Kassierer Karl-Heinz Rudolph blieb im Amt. 

Während des Hessentages 1992 in Wolfhagen wurde unzählige Stunden an Brandsicherheitsdiensten von der Freiwilligen Feuerwehr Bründersen geleistet. Zudem wurde bei der Absicherung des Festzuges geholfen.

Ebenfalls 1992 wurde durch ein Begehungsprotokoll des damaligen Kreisbrandinspektors Reinhard Bischoff deutlich, dass die räumlichen Gegebenheiten nicht den seinerzeitigen Anforderungen gerecht wurden. Zum ersten Male wurde das Wort "Neubau" in den Mund genommen.

Am 31.07.1992 trat dann ein  Ereignis ein, mit dem man in Bründersen aufgrund seiner topographischen Lage wohl nicht gerechnet hatte. Nach einer längeren Trockenperiode entluden sich heftige Unwetter über den Ort, was dazu führten, dass zahlreiche Keller im Ort volliefen und anschließend von der Feuerwehr wieder ausgepumpt werden mussten.  Anschließend war die Einsatzabteilung auch noch in Istha und Wolfhagen im Einsatz.

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1993

 
 

Am 17. Mai 1993 kam zum größten Einsatz seit Gründung der Feuerwehr in Bründersen. In der Naumburger Straße brannten Scheunen- und Wirtschaftsgebäude eines Anwesens komplett aus. Der Brand entstand vermutlich durch einen Glasdachziegel, der Loses Stroh auf dem Boden entzündete. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren aus Bründersen, Wolfhagen, Ippinghausen und Istha konnte ein übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude verhindern, während die Wirtschaftsgebäude den Flammen zum Opfer fielen.

Einige Wochen nach diesem Brand fand auf dem Festplatz im Lehmloch die Feier zum 60jährigen Gründungsjubiläum der Feuerwehr Bründersen statt. Im Rahmen dieses Festes fand eine Einsatzübung aller Feuerwehren der Stadt Wolfhagen in Bründersen statt. Im Rahmen der Berichtserstattung des 60jährigen Bestehens titelte die HNA am 18.06.1993 "Gerätehausneubau größter Wunsch". 

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1994

Nachdem Helmut Döhne und Erwin Wagner sich nicht mehr zur Wahl stellten, wurde 1994 Frank Brunst aus Niederelsungen zum 3. Stadtbrandinspektor der Stadt Wolfhagen gewählt. Stellvertreter wird Karl-Heinz Schubert aus Wolfhagen.

Bei den Stadtmeisterschaften in Viesebeck konnte die Feuerwehr Bründersen den ersten Platz im Knotenbinden erreichen. Pressebericht...

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1995

Im Jahre 1995 wurde die Kirmes zum (vorerst) letzten Mal durch die Mitglieder der Feuerwehr Bründersen ausgerichtet. Es bleibt aber zu hoffen, dass diese Tradition irgendwann wieder ausgegraben wird.

 

Im gleichen Jahr konnte man den 2. Platz bei den Feuerwehrleistungsübungen des Landkreises Kassel für sich verbuchen. Auf der Jahreshauptversammlung wurden seit langen Jahren wieder einigen Mitgliedern der FF Bründersen das Eiserne Feuerwehrleistungsabzeichen überreicht. Diese Mitglieder waren: Gerhard Amelung, Jochen Himmelreich, Mario Mattheus, Erwin Schwedes und Thomas Swoboda. Weitere Abzeichen sollten in den nächsten Jahren folgen.

Im Herbst 1995 fanden in Bründersen die Knotenwettkämpfe der Feuerwehren der Stadt Wolfhagen statt. Wie schon im Jahr zuvor belegte man bei den Wettkämpfen den ersten und dritten Platz. Der Erfolg der Einsatzabteilung wurde einen Tag später durch den ersten Platz der Jugendfeuerwehr bei deren Wettkampf abgerundet.

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1996

Im Jahre 1996 wurden alle Hessischen Feuerwehren mit einem neuen, verbesserten Schutzanzug aus Nomex ausgestattet. Die Anzahl der Schutzanzüge richtete sich nach der Anzahl der vorhandenen Atemschutzgeräte. Somit erhielt die Feuerwehr Bründersen vorerst nur vier dieser neuen Schutzanzüge. Später konnten auch die anderen Einsatzkräfte durch die Stadt Wolfhagen mit dieser Schutzkleidung ausgestattet werden.

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1998

Anfang 1998 fand im Bründerser Gerätehaus ein Technisches Hilfeleistungsseminar statt. Hierbei lernten die Kameraden am mehreren Wochenende den Umgang mit Schere, Spreizer und Rettungszylinder. Die Leitung hatten Wehrführer Thomas Swoboda und Kreisbrandmeister Siegfried Hollstein aus Wolfhagen. 

Ebenfalls 1998 fand der Feuerwehrverbandstag der Freiwilligen Feuerwehren des Wolfhager Landes (Altkreis Wolfhagen) zum dritten Mal in Bründersen statt. Man scheute weder Kosten noch Mühen und organisierte einen Oldie-Abend mit Graham Bonney und Chris Andrews. 

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1999

Bei den Feuerwehrleistungsübungen des Landkreises Kassel im Jahre 1999 wurde die Mannschaft der Feuerwehr Bründersen zweiter Kreismeister. Zudem erhielten Thomas Swoboda, Gerhard Amelung und Hans-Jürgen Schwedes als erste Bründerser das Hessische Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold.

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2000

2000 konnte die Tragkraftspritze aus dem Jahre 1974 durch einen TS 8/8 Euro-Fire2000 der Firma Iveco Magirus ersetzt werden. Die Pumpe konnte über Brandschutztechnik Müller als Vorführgerät erworben werden und ersetzte die alte TS 8/8 aus dem Jahre 1974.

Im Jahre 2000 konnte zudem der Sieg bei den Stadtmeisterschaften in Viesebeck gefeiert werden.

Am 24. November 2000 konnte dann die Raumnot im Gerätehaus erst mal gelindert werden. Die alte Gefrieranlage Bründersens, die direkt neben dem Gerätehaus liegt, wurde von der Stadt Wolfhagen gekauft und zum Jugendfeuerwehrraum umgebaut. Diese Arbeiten geschahen ausschließlich durch Eigenleistungen der aktiven Mitglieder der Einsatzabteilung. Der benötigten Baustoffe konnten durch die Stadt Wolfhagen zur Verfügung gestellt werden. 

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2001

2001 war die FF Bründersen Ausrichter der ersten neuen Stadtmeisterschaften. Nachdem immer weniger Mannschaften an den alten Leistungs- und Knotenwettkämpfen teilnahmen, entschlossen sich die Führungskräfte, eine Art "Spiel ohne Grenze" zu schaffen. Als Gäste nahmen an den Stadtmeisterschaften die beiden Feuerwehren aus Saasen (Kreis Giessen) und Cammin (Mecklenburg/Vorpommern) teil. Diese Art der Stadtmeisterschaften ist in Wolfhagen inzwischen zum "Standart" geworden

Im gleichen Jahr wird der bisherige Stadtbrandinspektor Frank Brunst Kreisbrandmeister des Landkreises Kassel. Sein Nachfolger wird sein langjähriger Stellvertreter Karl-Heinz Schubert aus Wolfhagen. Neuer "02" wird Uwe Kreisel aus Nothfelden.

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2002

Die fortlaufende Technisierung in unserer heutigen Zeit wird auch künftig weitgehend den Aufgabenbereich unserer Feuerwehr umfassen. So wurde die Feuerwehr Bründersen Anfang 2002 in den Gefahrgutzug der Feuerwehr Wolfhagen eingegliedert. Somit wird die Feuerwehr Bründersen bei jedem Einsatz für den Gefahrgutzug Wolfhagen mitalarmiert. Hätten die Gründungsväter der Wehr vor über 70 Jahren an solche Einsätze gedacht???

Nachdem Thomas Swoboda am 01.05.2002 Kreisbrandmeister des Landkreises Kassel wird, stellte er sein Amt als Wehrführer zur Verfügung. Zum neuen Wehrführer wählen die Aktiven Mathias Müller. Dieser wird außerdem Pressesprecher der Feuerwehren der Stadt Wolfhagen.

Bei dem schweren Elbehochwasser im August 2002 waren die Kameraden Karsten Jacob und Mathias Müller der FF Bründersen mit dem Katastrophenschutzzügen des Landkreises Kassel in Dessau im Einsatz.

Seit dem 30.08.2002 ist die Feuerwehr Bründersen als zweite Wolfhager Feuerwehr auch im Internet vertreten. Somit kann man von jedem Ort der Welt über die FF Bründersen informieren.

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2003

Im Jahre 2003 treten vier weitere Frauen in die Einsatzabteilung ein und erhöhen die Anzahl der Frauen von drei auf sieben. damit sind von 28 Einsatzkräften 1/4 Frauen. Einen solchen Frauenanteil haben wohl nur die wenigsten Feuerwehren.

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2004

Anfang 2004 erlitt die Wehr wieder einen Rückschlag in Sachen Gerätehausneubau. Auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Stadt Wolfhagen wurde bekannt, dass das am 31.12.2004 fällige Anspardarlehen für das Feuerwehrgerätehaus Bründersen aus Kostengründen für andere (wichtigere) städtische Bauvorhaben verwendet werden soll. Somit wird es vor 2008 nichts mit dem Gerätehausneubau.

Weiterhin wird auf der gemeinsamen Jahreshauptversammlung in Nothfelden Frank Brunst nach einer Pause von drei Jahren wieder zum Stadtbrunstinspektor gewählt, nachdem der bisherige SBI Karl-Heinz Schubert das Amt zur Verfügung gestellt hatte.

Bei den Stadtmeisterschaften der Feuerwehren der Stadt Wolfhagen am 28.08.2004 in Ippinghausen konnte die Bründersen Wehr wieder einmal den ersten Platz erringen.

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2006

Im August 2006 konnte ein großer Traum der Feuerwehr Bründersen in Erfüllung gehen. Ein Mannschafts-transportfahrzeug konnte durch den Verein gebraucht von der Bundespolizei erworben und für Feuerwehrzwecke umgebaut werden. Das Fahrzeug wurde anlässlich des Kartoffelfestes 2006 offiziell übergeben.

Feuerwehr Bründersen im Fernsehen!!! Der Hessische Rundfunk stellt in seiner Sendereihe "Dolles Dorf" Bründersen vor. Auch die Feuerwehr Bründersen kommt in dem Bericht über den Ort nicht zu kurz...

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2008

Im Rahmen des Kartoffelfestes findet der Kommers zum 75jährigen Jubiläum der Feuerwehr Bründersen statt. Hierbei gibt Bürgermeister Reinhard Schaake den Startschuss zum Neubau des Feuerwehrhauses. Im Haushaltsplan der Stadt Wolfhagen für 2009 werden 500.000 € für diesen Zweck eingestellt.

Weiterhin wird eine Verpflichtungsermächtigung in den Haushaltsplan eingebracht, mit diesem die Mittel für die Beschaffung eines neuen LF 10/6 im Jahr 2011 bereitgestellt werden.

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