1739
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In diesem Jahr
gab der hessische Landgraf Friedrich I. die sog. Grebenordnung
(Grebe = Bürgermeister)
heraus. In dieser Ordnung waren fast alle Bereich des menschlichen
und staatlichen Zusammenlebens geregelt, so auch die wichtigsten
Bestimmungen für den Brandschutz und das Verhalten bei Bränden
niedergelegt. Die Feuerordnung enthielt unter anderem:
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1. |
Dass die in der
jeweiligen Gemeinde vorhandenen Feuergerätschaften, wie
Spritzen, Leitern, lederne Eimer und Feuerhaken jährlich von den
Landgerichten zu kontrollieren waren. |
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2. |
Dass jeder
Hausbesitzer eine intakte Laterne bereit zu halten hatte, die
anlässlich der Rügegerichte vorzuzeigen war. |
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3. |
Dass in Ortschaften,
wie Bründersen, die unter Wassermangel litten, Wasserbehälter
oder Wasserreservoire anzulegen waren. |
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4. |
Dass die Greben
vierteljährlich Feuerlöschgerätschaften und Feuerstätten
einschließlich der Schornsteine zu kontrollieren hatten |
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5. |
Dass keine neuen
Häuser mehr mit Stroh gedeckt werden sollten. |
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6. |
Dass jeder in die
Gemeinde zuziehende einen ledernen Eimer zu stellen hatte. |
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In einer Vielzahl
von weiteren Bestimmungen wurden Gastwirte und Nachtwächter zu
besonderer Vorsicht und Aufmerksamkeit ermahnt, zweckmäßiges
Verhalten mit Licht in Ställen und beim Dreschen empfohlen, die
Sicherung der Herde und Schornsteine festgelegt und auch das
Aufbewahren der Speckseiten in den Feuerstätten entfernt
angeraten. |
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1767
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Der Landgraf
erließ eine Verordnung über die Errichtung einer Brandkasse.
Hausbrände hatte zuvor die Bevölkerung so stark getroffen, dass
manche Familien hierdurch total ruiniert wurden. All diesen Gefahren
wirkte diese Brandversicherung entgegen. Eine Reihe von weiteren
Verordnung über die Brandverhütung folgten in den nächsten Jahren.
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1788
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Nun lässt sich
erstmals die Existenz eines Feuerlöschteiches für Bründersen, der
gleichzeitig auch Pferdeschwemme war, nachweisen.
Diese war am Platze der heutigen Löschwasserzisterne in der
Glockenstraße angelegt.
Trotz dieses
Teiches muss Bründersen in den folgenden Jahren von vielen Bränden
heimgesucht worden sein, denn von den damals bestehenden Häusern
stehe heute etwa 2/3 auf anderen Grundmauern, aber nicht alle Häuser
müssten tatsachlich abgebrannt sein. Es besteht auch die
Möglichkeit, dass einzelne Häuser abgebaut und an andere Stelle neu
aufgebaut worden sind. |
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1850
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Von dieser Zeit
an bestand eine Pflichtfeuerwehr in Bründersen. Sie unterstand der
Leitung des Bürgermeisters, welche auch die Mitglieder bestimmt und
bei Bränden die Einsätze der Pflichtfeuerwehr leitete. Sie wurde bis
zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1933 aufrecht
erhalten. |
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1933
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Bis zum Jahre 1933 bestand in Bründersen eine Pflichtfeuerwehr,
deren Mitglieder vom Bürgermeister bestimmt wurden. Dieser war auch zuständig
für die Einsatzfähigkeit der Wehr, an deren Spitze schon damals ein
Ortsbrandmeister stand. Bei einer Versammlung der Pflichtfeuerwehr am 1.Dezember 1933
schlug der damalige Bezirksbrandinspektor Christian Schäfer vor, in Bründersen eine
Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Von diesem Tage an gibt es die Freiwillige
Feuerwehr Bründersen.
Am Gründungstag traten 28 Mitglieder der Feuerwehr bei. |
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1934
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Am 31. Januar 1934 wurden
im Rahmen der ersten offiziellen Sitzung folgen Ämter besetzt.
Konrad Uthof wurde zum Ortsbrandmeister (Wehrführer)
und
Wilhelm Büscher zum Schriftführer und Kassierer gewählt.
Als Gerätewart wurde Adolf Himmelreich bestimmt. An diesem Tage wurde ebenfalls durch eine Versammlung die
Vereinssatzung angenommen.
Der monatliche
Beitrag wurde auf 10 Pfennig festgelegt, später auf 20 Pfennig erhöht. Wenn man
die damaligen Löhne betrachtet, sind die Beträge im Vergleich erheblich höher als
die heutigen.
Ebenfalls festgelegt wurde, dass man sich jeden Sonntag um 10:30
Uhr zu Übungen traf. |
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1939
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Die Freiwillige Feuerwehr
Bründersen stellte nicht
nur den Brandschutz sicher, sondern nahm auch am kulturellen Leben in Bründersen
teil! Neben dem dienstlichen Angelegenheiten wurde auch die Kameradschaft in
dieser Zeit großgeschrieben und es kam zu gemeinschaftlichen Veranstaltungen. So
war es z.B. 1939 gelungen, eine Rheinfahrt zu ermöglichen. allerdings war damit
auch der Zeitpunkt angebrochen, von dem ab - bedingt durch den Kriegsausbruch -
solche Dinge nicht mehr möglich waren.
Am 24.12.1939 wurde die Freiwillige Feuerwehr Bründersen kraft
eines Gesetzes aufgelöst und wieder durch eine Pflichtfeuerwehr ersetzt, in
welche 42 Mann berufen wurden. Diese Pflichtfeuerwehrleute wurden gleichzeitig
als Hilfspolizeibeamte eingesetzt.
Auch damals beschäftigten sich die Feuerwehrkameraden nicht nur
mit der praktischen Handhabung von Gerätschaften, sondern man hielt auch
Schulungen zu verschiedenen Themen ab. So wurde z.B. Wasserkatastrophen,
Waldbrände und Fliegerschutz geschult.
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1943
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Im Laufe des
zweiten Weltkrieges
wurde es immer schwieriger den Brandschutz in Bründersen aufrecht zu
halten, denn die erforderlich Geräte konnten nicht mehr ausreichend
ersetzt oder beschafft werden.
Der Vorrang der Kriegsproduktion zeigte
deutlich seine Auswirkungen. Ein weiterer
Punkt war das Fehlen der wehrfähigen Männer durch den Kriegseinsatz.
Um den
Brandschutz aber nicht zu vernachlässigen, wurden ab 1943 auch Frauen und
Jugendliche zur Pflichtfeuerwehr berufen. Insgesamt haben 14 Frauen während der
Kriegsjahre den Feuerwehr dienst in Bründersen mit verrichtet. Männliche
Jugendliche ab 16 Jahren wurden in allen umliegenden Ortschaften zum
Feuerwehrdienst durch die damalige Ortspolizei verpflichtet.
Das Dorf blieb
in den Kriegsjahren glücklicherweise von größeren Bränden und anderen Schäden
verschont.
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1946
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Ab dem Jahr 1946 findet sich wieder eine Eintragung im
Protokollbuch. Langsam setzte das normale Leben wieder ein. Die zurückkehrenden
Soldaten und Kriegsgefangenen stellten sich dem Brandschutz wieder zur
Verfügung.
Viele, der in
den Krieg gezogenen Soldaten kehrten nicht nach Hause zurück. Der Krieg hatte
seine Opfer gefordert. Für sie wurde auf dem Friedhof ein Mahnmal gebaut. Unter
den Gefallenen waren auch zahlreiche Feuerwehrkameraden.
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1949
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1949 setzte man die Brandschutzbewegung in Bründersen mit der
Widergründung der Freiwilligen Feuerwehr fort. Leider muss hierbei erwähnt
werden, dass der zweite Weltkrieg auch Einschnitte in die personelle Ausstattung
der Feuerwehr zur Folge hatte, denn viele der Aktiven Kameraden kehrten
nicht mehr aus dem Krieg zurück.
Man versuchte
auch, an das kulturelle Leben vor dem Krieg wieder anzuknüpfen, in dem wieder
Theateraufführungen und Busfahrten durchgeführt wurden.
In diesen ersten Jahren nach der Widergründung war
der Bestand an Material nicht besonders hoch. So fehlte eine Tagkraftspritze (TS) gänzlich. Man
konnte nur mit einer Handdruckspritze üben, welche schon damals eher ins Museum
als in Spritzenhaus gehörte. Deshalb konzentrierte man sich anfangs vollkommen auf das
Knotenbinden und Leinewerfen.
Die Teilnahme an
Feuerwehrwettkämpfen führte in diesen Jahren bereits zu beachtlichen
Ergebnissen. Schon früh legte man besonderes Augemerk auf das
Knotenbinden, denn besonders dieser Wettkampf wurde von der
Feuerwehr Bründersen oft hervorragend abgeschlossen.
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1950
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Im Jahr 1950 begann die Gemeinde
Bründersen damit, der Wehr ein für damalige Verhältnisse optimales
Gerätehaus mit Schlauchturm in der Molkereistraße zu errichten.
Neben den Gerätschaften der Feuerwehr wurde auch die gemeindeeigene Waage im
Feuerwehrhaus untergebracht. |
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1952
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1952 wurde in einer Versammlung der
Beschluss gefasst, dass das Nichterscheinen zum Üben mit einer
Strafen in Höhe von 25 Pfennig zu bestrafen. Weiterhin konnte
der Bau des Gerätehauses abgeschlossen werden. |
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1953
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Ein
wichtiger Meilenstein in der Geischichte der Feuerwehr Bründersen. In diesem Jahr bekam die Feuerwehr
von der Gemeinde den lange
ersehnten Tragkraftspritzenanhänger (TSA) mit der dringend
benötigten Tragkraftspritze. Das Üben mit der Handdruckspritze und
dem Hydrantenwagen gehörte nun der Vergangenheit an.
Bei den anlässlich des
Kreisfeuerwehrverbandstages des Jahres 1953 in Breuna stattfindenden
Kreiswettkämpfen wurde die Feuerwehr Bründersen sowohl beim Knotenwettkampf als auch in der
Leistungsübung 1. Kreismeister. |
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1954
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Aufgrund der Verbesserung der Ausrüstung konnte die
Feuerwehr Bründersen fortan neben den Knotenbinden nun auch an den
Feuerwehrleistungswettkämpfen teilnehmen. Die Vorraussetzung hierfür
war stets eine TS 8/8. Somit war die Teilnahme der Feuerwehr
Bründersen erst nach der Beschaffung der TS möglich.
Im gleichen Jahr
konnte zudem der Vorjahreserfolg im Knotenbinden anlässlich des
Verbandstages in Naumburg wiederholt werden.
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1955
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Im Jahr 1955 wurde beschlossen, dass das Auspumpen
von Brunnen mit einer Strafe in Höhe von 3 DM zu berechnen um die
ausreichenden Löschwasserversorgung zu gewährleisten.
In diesem Jahr
wird der Mitgliedsbeitrag der Feuerwehr auf 4 DM pro Jahr angehoben. Es wurde
ebenfalls beschlossen, von Zeit zu Zeit eine Nachtübung durchzuführen, um die
Umstände bei Nacht zu kennen. Auch
wurden Lichtbildausweise eingeführt, in die
persönlich Daten eingetragen werden konnten (z.B. Blutgruppe)
Auch im Jahre 1955 belegte die FF Bründersen beim Knotenwettkampf
auf Kreisebene in Wolfhagen den 1. Platz.
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1961
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Die Teilnahme an den Feuerwehrverbandstagen bereitete bei den
Anfahrten oftmals Schwierigkeiten, da entsprechende Fahrzeugen
fehlten. Oftmals mussten Trecker und Gummiwagen hierfür herhalten.
Die Kameraden fuhren dann auf dem Wagen z.B. auf den Verbandstag
1961 bis nach Oberlistingen.
Die Bründerser
Wehr nahm wieder sehr erfolgreich an den Leistungswettkämpfen teil.
Sie belegte wie in den vergangenen Jahren auch wieder einen der vorderen Plätze. Nicht selten stellte
die Feuerwehr Bründersen zwei, manchmal sogar drei Löschgruppen, die an den Wettkämpfen
teilnahmen. Darüber hinaus
stelle Bründersen auch fachlich kompetente Schiedsrichter bei Wettkämpfen in
anderen Ladkreisen zur Verfügung. Der allgemeine technische Stand und wachsende
Wohlstand
erforderten es, dass immer neue Erkenntnisse im vorbeugenden
Brandschutz
verarbeitet wurden, um den Anforderungen bei Brandschutz von Menschen und
Gebäuden gewährleisten zu können.
Im ländlichen Bereich bedeutet das heute noch, mit Heu und Stroh
als Gefahrengut mit reicher Entzündung umzugehen.
Kunststoffen
in Gebäuden, Kunstdünger und andere Chemikalien erforderten weitere
Aufmerksamkeit der Feuerwehren, sowohl bei der Lagerung als auch beim
Löscheinsatz.
Bereits 1961
werden überörtliche Übungen mit den benachbarten Feuerwehren erwähnt. Damals noch oft als unnötig ab getan, hat
sich dies heutzutage bewährt.
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1962
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Größere
Brandeinsätze blieben der Feuerwehr Bründersen bis 1962 erspart. Der Großbrand
am Karfreitag des besagten Jahres jedoch erforderte alle Kräfte der Wehr. Das schnelle und
tatkräftige Eingreifen der Wehr verhinderte, dass das Wohngebäude der
Liegenschaft Heinrich Jacob, heute Familie Wanger, in der Glockenstraße ein
Opfer der Flammen wurde. Die Wirtschaftsgebäude konnten jedoch nicht vor den
Flammen gerettet werden.
Jedoch war das Jahr 1962 auch eines das erfolgreichste der Jahr der
Vereinsgeschichte. In diesem Jahr fand zu ersten Mal der Verbandstag der
Feuerwehren des Wolfhager Landes in Bründersen statt. Bei den Wettkämpfen, die aus
diesem Anlass stattfanden, wurde Bründersen
in der Übung mit der TS 8/8 erster und in den Knotenwettkämpfen erreichte man
Platz 2 und 3. An dem Wochenende fand auch eine Großübung in Bründersen statt.
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1964
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Am 19. Juni
wurde die Feuerwehr Bründersen zur nachbarschaftlichen Löschhilfe zu
einem Großbrand im Sägewerk Paßbring nach Wolfhagen gerufen. Dort
war die Feuerwehr Wolfhagen bei der Brandbekämpfung überfordert und
ließ alle Nachbarwehren, sowie das THW zur Unterstützung
nachalarmieren. Erst nach über zwei Stunden war der Brand unter
Kontrolle. Nach 6-stündigen Einsatz konnten die auswärtigen
Feuerwehren wieder abrücken. Das gesamte Holzlager sowie mehrere
Maschinen wurden bei dem Brand zerstört.
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1967
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Nachdem die Jugendfeuerwehr bereits 1965 zur Deutschen
Jugendfeuerwehr zusammengefasst wurden, gründete auch die Bründerser Wehr unter
der Anleitung des damaligen Ortsbrandmeisters Jacob Löber im Jahre 1967 eine
Jugendfeuerwehr, deren Sinn und Zweck es ist, nicht nur eine
Nachwuchsorganisation für die Einsatzabteilung darzustellen, sondern in
besonderen Maße auch allgemeine Jugendarbeit zu betreiben. Die Bründerser
Jugendfeuerwehr war übrigens eine der ersten im Wolfhager Land.
Schon in den
ersten Jahren hatte die Jugendfeuerwehr einen stetigen Aufwärtstrend zu
verzeichnen, der sich nicht zuletzt durch eine erfolgreiche Teilnahme an den
Jugendfeuerwehrwettkämpfen wieder spiegelt. 10 Jugendliche waren es, die am
17.02.1967 beim ersten Übungsdienst in die Jugendfeuerwehr Bründersen eintraten.
Diese Gründungsmitglieder waren Heinz-Erich Fülling, Herbert Fülling, Wolfgang
Fülling, Wilfried Jacob, Gerhard Nelle, Burkhard Schwedes, Wolfgang Siebert, Heinz Spangenberg,
Karl-Heinz Weide und Norbert Zagorski. Weitere sollten schon bald folgen.
Im November fand eine Großübung im
Granfeld statt. Die mangelhafte Wasserversorgung dort führte zur
Errichtung einer Staustufe unterhalb des Graner Berges, die heute
bereits nicht mehr genutzt wird, da dort mehrere Zisternen als
Wasserreservoir für den Einsatzfall zu Verfügung stehen.
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1970
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1970 wurde der Gemeinde Bründersen ein Tragkraftspritzenfahrzeug
auf Basis eines Ford Transit mit Aufbau der Firma Ziegler zur Verfügung gestellt. Das
Fahrzeug stammte aus einer Landesbeschaffungsaktion des Landes Hessen. Es war das
erste Fahrzeug in der Geschichte der Feuerwehr Bründersen. Nun konnte mit mehr
Mobilität ein schnelleres Erscheinen am Einsatzort gewährleistet werden.
Die somit eingeleitete technische Erneuerung
der Ausrüstungs-, und Einsatzgegenstände wurde nicht zuletzt bedingt durch die
Anfang der 70er Jahre in Kraft getretene Bestimmungen des Hessischen
Brandschutzhilfeleistungsgesetzes. Weiterhin erhielt unsere Wehr durch eine
Beschaffungsaktion des Kreisfeuerwehrverbandes Wolfhagen eine
Schaumausrüstung, die noch heute teilweise im Einsatz ist.
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1971
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Im Rahmen der
Gebietsreform wird die Gemeinde Bründersen in die Stadt Wolfhagen
eingegliedert.
Mit der Bildung von Großgemeinden kamen neue Gesichtspunkte auf
den Plan, die anfänglich zu Unsicherheiten in der Wehrführung führten. Diese
verschwanden jedoch bald, weil nun die zuständige Stadt Wolfhagen ebenfalls ihr
Engagement für den Brandschutz ernst nahm.
Heinrich Löber
aus Bründersen wurde zum ersten Stadtbrandinspektor der Stadt
Wolfhagen gewählt.
Nach 10 Jahren im
Amt trat Ortsbrandmeister Jakob Löber von seinem Amt zurück. Seine
Amtszeit war vor allem durch Erfolge bei den Wettkämpfen im
Knotenbinden und beim Löschangriff, der Gründung der Jugendfeuerwehr
sowie der Motorisierung der Wehr durch die Beschaffung des TSF
geprägt. Da kein Nachfolger für ihn gefunden werden kann, übernimmt
Heinrich Löber das Amt bis auf weiteres kommissarisch.
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1972
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Auf der
Jahreshauptversammlung wurde beschlossen, fortan das Amt des
Ortsbrandmeisters zu teilen. Von nun an unterschied man zwischen
Wehrführer und Vorsitzenden. Zum ersten Wehrführer wurde Karl-Heinz
Schmidt gewählt. Vorsitzender wird Heinrich Amelung. |
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1973
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Da Tagsüber nicht die geforderte Mindesteinsatzstärke zur
Verfügung stand, wurde auf der Jahreshauptversammlung des Jahres 1973
beschlossen, auch weibliche Feuerwehrkameraden aufzunehmen. Auch hierbei spielte
die Feuerwehr Bründersen wieder einmal eine Vorreiterrolle. Andere
Feuerwehren folgten kurz darauf. |
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1974
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Nach rund 20 Jahren im Dienst gab die alte
Tragkraftspritze ihren Geist auf und musste ersetzt werden. Durch die Stadt
konnte eine TS 8/8 der Firma Ludwig/Bayreuth beschafft werden. Diese Spritze befindet sich auch heute noch
im Dienst und wird noch gelegentlich bei Übungen verwendet.
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1978
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Nachdem
Wehrführer Karl-Heinz Schmidt nicht mehr für das Amt zur Verfügung
stand, wurde Karl-Heinz Löber zu seinem Nachfolger gewählt. Durch
den 22jährigen Löber an der Spitze sollte sich in den nächsten Jahre
eine Verjüngung in der Feuerwehr Bründersen stattfinden.
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1980
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Das im Jahr 1953
fertig gestellte Gerätehaus genügte nicht mehr den Anforderungen der
Wehr und der
Wunsch nach einem neuen Gerätehaus für die
Wehr wurde immer lauter. Das alte Haus verfügte lediglich über eine
Garage für das TSF und einen Schlauchturm. Es gab weder eine
Toilette, noch über einen Schulungsraum. Zu theoretischen
Übungsdiensten musste damals immer ins Bürgerhaus ausgewichen
werden. Und durch mangelnde Luftzirkulation wuchs der Schimmel. Aus
diesem Grund wurde von der damaligen Wehrführung der Vorschlag
unterbreitet, ein Feuerwehrhaus an das Bürgerhaus anzubauen. Somit
hätte man die Räume des Bürgerhauses mitnutzen können und man wäre
zudem räumlich nicht eingeschränkt gewesen. Jedoch wurden diese
Pläne aus Kostengründen nicht verwirklicht, denn die Wahl der
Stadtverwaltung war auf den Umbau des damaligen Gerätehauses
gefallen. |
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1983
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In diesem Jahr
konnte die Feuerwehr Bründersen auf ihr 50jähriges Jubiläum
zurückblicken. Zu diesem Anlass wurde ein Feuerwehrfest
veranstaltet, bei dem zugleich das bereits ein Jahr zuvor
verzeichnete 15jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr in würdiger Form
begangen wurde.
Gleichzeitig zu diesem Jubiläum wurde der
Knotenwettkampf der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Wolfhagen in
Bründersen durchgeführt. Die Bründerser Wehr belegte den 1. und 3.
Platz. Am Anschluss fand eine von allen Wehren der Stadt Wolfhagen
schulmäßig durchgeführte Einsatzübung in Bründersen statt.
Im
Herbst begannen nach langem hin und her die Arbeiten zum Umbau des
alten
Feuerwehrgerätehauses. Das Richtfest konnte bereits im Dezember 1983
gefeiert werden.
Stadtbrandinspektor Heinrich Löber trat aus gesundheitlichen Gründen
von seinem Amt zurück. Als Danke für seine langjährigen Verdienste
wurde er zum Ehrenmitglied des Verbandes der Feuerwehren des
Wolfhager Landes gewählt. Zu seinem Nachfolger wird Helmut Döhne aus
Wenigenhasungen gewählt. |
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1985
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Der
fertig gestellte Um- und Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses wurde
am 9. Juni 1985 durch den Wolfhager Bürgermeister Dietrich offiziell
an Wehrführer Karl-Heinz Löber übergeben. Mit
einer entsprechenden Einweihungsfeier wurde dieser Tag begangen. Für
die Bründerser Wehr ging an diesem Tag ein Traum in Erfüllung, der
jedoch ohne die vielen freiwilligen Helfer kaum möglich gewesen
wäre. Nun stand der Beschaffung des neuen Löschgruppenfahrzeuges
nichts mehr im Wege. Die Freude über das "neue" Gerätehaus sollte
jedoch nicht lange währen.
Bilder...
Bei den aus
diesem Anlass stattfindenden Knotenwettkämpfen der Feuerwehren der
Stadt Wolfhagen konnte die Mannschaft aus Bründersen wieder einmal
den Ersten Platz belegen.
Gleichzeitig
wurde die Wehr aus mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten
ausgestattet. Dies war ein weiterer wichtiger Fortschritt in der
Geschichte der Wehr. |
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1986
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Im September 1986
konnte Bürgermeister Dietrich ein neues Fahrzeug übergeben. Es
handelt sich hierbei um ein
Löschgruppenfahrzeug 8 der Firma Bachert.
Es ersetzte das damals 16 Jahre alte TSF. Beim Eintreffen des
Fahrzeuges in Bründersen wurde man jedoch negativ überrascht, da das
Fahrzeug zu groß für das Tor des Feuerwehrhauses war. Erst nachdem
die Beladung vom TSF auf das LF 8 verladen war, passte es in das
Feuerwehrhaus.
Kurze Zeit
später wurde die Tagesalarmgemeinschaft der Feuerwehren Bründersen und
Ippinghausen gegründet. Da in
beiden Ortsteilen Tagsüber nicht genug Einsatzkräfte zur Verfügung stehen, rücken beide
Wehren in der Zeit von 7.00 Uhr bis 17.00 bei Einsätzen gemeinsam aus. Auch
wurde
in
diesem Jahr ein Höchststand an aktiven Feuerwehrkameraden erreicht
werden. Der Einsatzabteilung gehörten damals 43 Feuerwehrkameraden
an. |
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1987
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In 1987 wurden
erneut die Knotenwettkämpfe der Wolfhager Feuerwehr in Bründersen
ausgerichtet. Wie
über viele Jahre hinweg belegte man einen der vorderen Plätze. In
den gesamten 1980er Jahren gelang es kaum einer anderen Wehr, die
Bründersen zu besiegen. Zudem stellte
sie immer den besten Einzelbinder (1984 und 1985: Erwin Löber; 1987 Thomas
Hensel). Der Rekord beim Wettkampf
liegt bei 38 Sekunden.
Man siegte in den
Jahren 1983, 1984. 1985, 1987 und 1988.
Aber nicht nur im Knotenbinden konnte man Erfolge
verbuchen auch bei der klassischen Einsatzübung auf den Stadtmeisterschaften
wurden stets die vorderen Plätze belegt.
Auch das marode
Dach des Feuerwehrhauses konnte durch eine neuen Dacheindeckung
ersetzt werden.
Nach neun Jahren
an der Spitze der Wehr, trat Karl-Heinz Löber von seinem Amt als
Wehrführer zurück. Gerhard Amelung wurde zu seinem Nachfolger
gewählt. Auch der Vorsitzende Heinrich Amelung gab es Amt an
Karl-Heinz Weide ab. |
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1988
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Zum zweiten Mal
nach 1962 richtete die Feuerwehr Bründersen den
Verbandstag der Freiwilligen Feuerwehren des Wolfhager Landes aus.
Neben dem großen Festprogramm fand eine Einsatzübung aller Wolfhager
Feuerwehren, sowie am Samstagnachmittag die Verbandsversammlung des
Kreisfeuerwehrverbandes Wolfhagen statt. Die große "Attraktion" auf
dem Verbandstag waren drei Bergarbeiter, die einige Tage zuvor bei
einem Grubenunglück in Borken (Hessen) verunglückt und nach über
einer Woche unter Tage unversehrt gerettet werden konnten. |
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1989
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1989 wurde im Bründerser Dorfgemeinschaftshaus eine
Gemeinschaftsübung der Freiwilligen Feuerwehr Bründersen und derer
Patenkompanie der Wolfhager Bundeswehr
durchgeführt. Angenommen wurde ein Brand im Obergeschoss des Gebäudes. Während
die Bründerser Wehr zur Personensuche und Brandbekämpfung anrückte, kümmerten
sich die Soldaten der Sanitätsgruppe um die "Verletzten", die zuvor von der
Feuerwehr aus dem Haus gerettet wurden. Neben dieser Einsatzübung gab es für die
interessierten Zuschauer eine Geräteschau. |
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1992
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Bei den Neuwahlen
des Vorstandes wurden fast alle Ämter neu besetzt. Thomas Swoboda
wurde zum Wehrführer gewählt. Vorgänger Gerhard Amelung blieb
Stellvertreter. Fritz Wesche zum Vorsitzenden, sein
Stellvertreter Gerhard Schnegelsberg. Neuer Schriftführer wurde
Günther Poersch. Einzig Kassierer Karl-Heinz Rudolph blieb im Amt.
Während des Hessentages 1992 in Wolfhagen
wurde unzählige Stunden an Brandsicherheitsdiensten von der Freiwilligen
Feuerwehr Bründersen geleistet. Zudem wurde bei der Absicherung des
Festzuges geholfen.
Ebenfalls 1992
wurde durch ein Begehungsprotokoll des damaligen
Kreisbrandinspektors Reinhard Bischoff deutlich, dass die räumlichen
Gegebenheiten nicht den seinerzeitigen Anforderungen gerecht wurden.
Zum ersten Male wurde das Wort "Neubau" in den Mund genommen.
Am 31.07.1992 trat dann
ein Ereignis ein, mit dem man in Bründersen aufgrund seiner
topographischen Lage wohl nicht gerechnet hatte. Nach einer längeren
Trockenperiode entluden sich heftige Unwetter über den Ort, was dazu
führten, dass zahlreiche Keller im Ort volliefen und anschließend
von der Feuerwehr wieder ausgepumpt werden mussten.
Anschließend war die Einsatzabteilung auch noch in Istha und
Wolfhagen im Einsatz. |
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1993
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Am 17. Mai 1993 kam zum größten Einsatz seit
Gründung der Feuerwehr in
Bründersen. In der Naumburger Straße brannten Scheunen- und Wirtschaftsgebäude
eines Anwesens komplett aus. Der Brand entstand vermutlich durch einen Glasdachziegel, der
Loses Stroh auf dem Boden entzündete. Durch das schnelle Eingreifen der
Feuerwehren aus Bründersen, Wolfhagen, Ippinghausen und Istha konnte ein
übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude verhindern, während die
Wirtschaftsgebäude den Flammen zum Opfer fielen.
Einige Wochen nach diesem Brand fand auf dem Festplatz im
Lehmloch die Feier zum 60jährigen Gründungsjubiläum der Feuerwehr Bründersen
statt. Im Rahmen dieses Festes fand eine Einsatzübung aller Feuerwehren der
Stadt Wolfhagen in Bründersen statt. Im Rahmen der
Berichtserstattung des 60jährigen Bestehens titelte die HNA am 18.06.1993
"Gerätehausneubau größter Wunsch".
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1994
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Nachdem Helmut Döhne und Erwin Wagner sich nicht mehr zur Wahl
stellten, wurde 1994 Frank Brunst aus Niederelsungen zum 3.
Stadtbrandinspektor der Stadt Wolfhagen gewählt. Stellvertreter wird Karl-Heinz
Schubert aus Wolfhagen.
Bei den
Stadtmeisterschaften in Viesebeck konnte die Feuerwehr Bründersen den ersten
Platz im Knotenbinden erreichen.
Pressebericht... |
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1995
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Im
Jahre 1995 wurde die Kirmes zum (vorerst) letzten Mal durch die Mitglieder der Feuerwehr
Bründersen ausgerichtet. Es bleibt aber zu hoffen, dass diese Tradition irgendwann wieder
ausgegraben wird.
Im gleichen Jahr konnte man den 2. Platz bei den Feuerwehrleistungsübungen des
Landkreises Kassel für sich verbuchen. Auf der
Jahreshauptversammlung wurden seit langen Jahren wieder einigen Mitgliedern der FF Bründersen das Eiserne Feuerwehrleistungsabzeichen überreicht.
Diese Mitglieder waren:
Gerhard Amelung, Jochen Himmelreich, Mario Mattheus, Erwin Schwedes und
Thomas Swoboda. Weitere Abzeichen sollten in den nächsten Jahren folgen.
Im Herbst 1995 fanden in Bründersen die Knotenwettkämpfe der
Feuerwehren der Stadt Wolfhagen statt. Wie schon im Jahr zuvor belegte man bei den Wettkämpfen
den ersten und dritten Platz.
Der Erfolg der
Einsatzabteilung wurde einen Tag später durch den ersten Platz der Jugendfeuerwehr
bei deren Wettkampf abgerundet. |
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1996
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Im Jahre 1996 wurden alle
Hessischen Feuerwehren mit einem neuen, verbesserten Schutzanzug aus
Nomex ausgestattet. Die Anzahl der Schutzanzüge richtete sich nach
der Anzahl der vorhandenen Atemschutzgeräte. Somit erhielt die
Feuerwehr Bründersen vorerst nur vier dieser neuen Schutzanzüge.
Später konnten auch die anderen Einsatzkräfte durch die Stadt
Wolfhagen mit dieser Schutzkleidung ausgestattet werden. |
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1998
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Anfang 1998 fand im Bründerser Gerätehaus ein Technisches
Hilfeleistungsseminar statt. Hierbei lernten die Kameraden am mehreren
Wochenende den Umgang mit Schere, Spreizer und Rettungszylinder. Die Leitung hatten Wehrführer Thomas Swoboda und Kreisbrandmeister Siegfried Hollstein
aus Wolfhagen.
Ebenfalls 1998 fand der Feuerwehrverbandstag der Freiwilligen
Feuerwehren des Wolfhager Landes (Altkreis Wolfhagen) zum dritten Mal in
Bründersen statt. Man scheute weder Kosten noch Mühen und organisierte
einen Oldie-Abend mit Graham Bonney und Chris Andrews.
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1999
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Bei den
Feuerwehrleistungsübungen des Landkreises Kassel im Jahre 1999 wurde die
Mannschaft der Feuerwehr Bründersen zweiter Kreismeister. Zudem erhielten Thomas
Swoboda, Gerhard Amelung und Hans-Jürgen Schwedes als erste Bründerser das
Hessische
Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold.
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2000
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2000
konnte die Tragkraftspritze aus dem Jahre 1974 durch einen TS 8/8 Euro-Fire2000
der Firma Iveco Magirus ersetzt werden. Die Pumpe konnte über Brandschutztechnik
Müller als Vorführgerät
erworben werden und ersetzte die alte TS 8/8 aus dem
Jahre 1974.
Im Jahre 2000 konnte zudem der Sieg bei den Stadtmeisterschaften in
Viesebeck gefeiert werden.
Am 24.
November 2000 konnte dann die Raumnot im Gerätehaus erst mal gelindert werden.
Die alte Gefrieranlage Bründersens, die direkt neben dem Gerätehaus liegt,
wurde von der Stadt Wolfhagen gekauft und zum Jugendfeuerwehrraum umgebaut.
Diese Arbeiten geschahen ausschließlich durch Eigenleistungen der aktiven Mitglieder der
Einsatzabteilung. Der benötigten Baustoffe konnten durch die Stadt Wolfhagen zur
Verfügung gestellt werden. |
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2001
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2001 war die FF
Bründersen Ausrichter der ersten neuen Stadtmeisterschaften. Nachdem immer
weniger Mannschaften an den alten Leistungs- und Knotenwettkämpfen teilnahmen, entschlossen sich die Führungskräfte, eine Art "Spiel ohne Grenze" zu schaffen.
Als Gäste nahmen an den Stadtmeisterschaften die beiden Feuerwehren aus Saasen (Kreis Giessen) und Cammin (Mecklenburg/Vorpommern) teil.
Diese Art der Stadtmeisterschaften ist in Wolfhagen inzwischen zum "Standart"
geworden
Im gleichen Jahr wird
der bisherige Stadtbrandinspektor Frank Brunst Kreisbrandmeister des Landkreises Kassel. Sein
Nachfolger wird sein langjähriger Stellvertreter Karl-Heinz Schubert aus
Wolfhagen. Neuer "02" wird Uwe Kreisel aus Nothfelden.
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2002
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Die
fortlaufende Technisierung in unserer heutigen Zeit wird auch künftig weitgehend
den Aufgabenbereich unserer Feuerwehr umfassen. So wurde die Feuerwehr
Bründersen Anfang 2002 in den Gefahrgutzug der Feuerwehr Wolfhagen eingegliedert.
Somit wird die Feuerwehr Bründersen bei jedem Einsatz für den Gefahrgutzug
Wolfhagen mitalarmiert. Hätten die Gründungsväter
der Wehr vor über 70 Jahren an solche Einsätze gedacht???
Nachdem
Thomas Swoboda am 01.05.2002 Kreisbrandmeister des Landkreises Kassel wird,
stellte er sein Amt als Wehrführer zur Verfügung. Zum neuen Wehrführer wählen
die Aktiven Mathias Müller. Dieser wird außerdem Pressesprecher der Feuerwehren
der Stadt Wolfhagen.
Bei dem schweren
Elbehochwasser im August 2002 waren die Kameraden Karsten Jacob und Mathias
Müller der FF Bründersen mit dem Katastrophenschutzzügen des
Landkreises Kassel in Dessau im Einsatz.
Seit dem
30.08.2002 ist die Feuerwehr Bründersen als zweite Wolfhager Feuerwehr
auch im Internet vertreten. Somit kann man von jedem Ort der Welt über die FF
Bründersen informieren.
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2003
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Im
Jahre 2003 treten vier weitere Frauen in die Einsatzabteilung ein und erhöhen
die Anzahl der Frauen von drei auf sieben. damit sind von 28 Einsatzkräften
1/4
Frauen. Einen solchen Frauenanteil haben wohl nur die wenigsten
Feuerwehren.
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2004
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Anfang 2004 erlitt die Wehr wieder
einen Rückschlag in Sachen Gerätehausneubau. Auf der Jahreshauptversammlung der
Feuerwehren der Stadt Wolfhagen wurde bekannt, dass das am 31.12.2004 fällige
Anspardarlehen für das Feuerwehrgerätehaus Bründersen aus Kostengründen für
andere (wichtigere) städtische Bauvorhaben verwendet werden soll. Somit wird es
vor 2008 nichts mit dem Gerätehausneubau.
Weiterhin wird auf der gemeinsamen
Jahreshauptversammlung in Nothfelden Frank Brunst nach einer Pause von drei
Jahren wieder zum Stadtbrunstinspektor gewählt, nachdem der bisherige SBI
Karl-Heinz Schubert das Amt zur Verfügung gestellt hatte.
Bei den Stadtmeisterschaften
der Feuerwehren der Stadt Wolfhagen am 28.08.2004 in Ippinghausen konnte
die Bründersen Wehr wieder einmal den ersten Platz erringen. |
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2006
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Im August 2006 konnte ein großer Traum der
Feuerwehr Bründersen in Erfüllung gehen. Ein Mannschafts-transportfahrzeug konnte
durch den Verein gebraucht von der Bundespolizei erworben und für Feuerwehrzwecke umgebaut
werden. Das Fahrzeug wurde anlässlich des Kartoffelfestes 2006 offiziell
übergeben.
Feuerwehr Bründersen im Fernsehen!!!
Der Hessische Rundfunk stellt in seiner Sendereihe "Dolles Dorf" Bründersen vor.
Auch die Feuerwehr Bründersen kommt in dem Bericht über den Ort nicht zu kurz...
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2008
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Im
Rahmen des Kartoffelfestes findet der Kommers zum 75jährigen
Jubiläum der Feuerwehr Bründersen statt. Hierbei gibt Bürgermeister
Reinhard Schaake den Startschuss zum Neubau des Feuerwehrhauses. Im
Haushaltsplan der Stadt Wolfhagen für 2009 werden 500.000 € für
diesen Zweck eingestellt.
Weiterhin wird eine Verpflichtungsermächtigung in den Haushaltsplan
eingebracht, mit diesem die Mittel für die Beschaffung eines neuen
LF 10/6 im Jahr 2011 bereitgestellt werden.
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