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Alarmierung

Vielleicht haben sie sich schon einmal gefragt, wie die Feuerwehrleute im Einsatzfall alarmiert werden. Diese Frage möchten wir auf der folgenden Seite beantworten.

Alle Mitglieder der Feuerwehren der Stadt Wolfhagen sind absolut ehrenamtlich tätig. Insofern gibt es auch keine ständige Wachbereitschaft fester Gruppen in den Feuerwehrhäusern wie beispielsweise bei den Berufsfeuerwehren.

Im Falle eines Einsatzes wird Alarm für die betreffende Feuerwehr von der Leitfunkstelle Kassel ausgelöst und die Kameraden eilen von ihren Wohnorten und Arbeitsstätten im Ort zu dem Feuerwehrhaus. Die Feuerwehren der Stadt Wolfhagen hat jährlich ca. 170 - 200 Einsätze zu bewältigen. Hierfür ist ein verlässliches und sicheres Alarmierungsverfahren erforderlich.

Während früher die Feuerwehren über Telefonketten und per Hand ausgelöste Sirenen alarmiert wurden, kann man sich heute auf funkgesteuerte Funkmeldempfänger und Sirenen verlassen. Geht in der Leitstelle in Kassel über die Notrufnummer 112 eine Meldung ein, löst der dortige Disponent über seinen Einsatzleitrechner Alarm für die zuständigen Feuerwehren aus.

Im Ort ertönen dann die Sirenen oder dort, wo man bereits nach und nach auf die Funkmeldeempfänger umgerüstet hat, piepen diese bei den Mitgliedern. Der Funkmeldeempfänger überwacht unmerklich den entsprechenden Funkkanal im 4m-BOS-Funkbereich und löst bei Empfang einer definierten 5-Ton-Folge Alarm in Form einer lauten Signaltonfolge aus. Unmittelbar danach ist die entsprechende Alarmdurchsage der Leitstelle über einen Lautsprecher zu hören. Den Wolfhager Feuerwehren stehen 22 dieser Rufkombinationen zur Verfügung. Die Feuerwehrleute tragen den Funkmeldeempfänger, umgangssprachlich „Piepser“ genannt, ständig bei sich; auch nachts hat er einen festen Platz empfangsbereit im Schlafzimmer.

Zur Alarmierung wird diese Fünftonfolge der zu alarmierenden Feuerwehr von der Leitstelle über Funk (4m-Band) gesendet, gefolgt von einer Durchsage, meist über die Art des Einsatzes. Über entsprechende Alarmierungspläne ist es den Feuerwehren möglich, je nach Art des Einsatzes zu bestimmen, welche Fünftonfolgen gesendet werden, um somit die Alarmierung der Einsatzkräfte an die Sachlage anzupassen. Um eine Sirene auszulösen folgt üblicherweise anstelle der Durchsage ein Doppelton (Ziffern 7 und 4 gleichzeitig). Dieser charakteristische Brummton löst über einen sogenannten Fernwirkempfänger die Sirene aus.

Die Feuerwehr Bründersen wird sowohl über die Sirene als auch über Funkmeldeempfänger alarmiert. Da seitens der Stadt Wolfhagen nur eine geringe Anzahl von Funkmeldeemfängern für die Führungskräfte der Feuerwehr Bründersen zur Verfügung gestellt wurde, beschaffte die Feuerwehr Bründersen aus Vereinsmitteln weitere Geräte.

Mittlerweile stehen 29 Funkmeldeempfänger für die Mitglieder der Feuerwehr Bründersen zur Verfügung. Bei diversen Kleineinsätzen kann daher auf das Auslösen der Sirene verzichtet werden.

Rufkombination

Jede Feuerwehr hat für ihre Alarmierung über Meldeempfänger und Sirenen von der zuständigen Leitfunkstelle eine oder mehrere  Rufkombinationen zugeteilt bekommen.

In Deutschland steht hierbei die erste Ziffer für das  Bundesland (5= Hessen, 2=Bayern etc.), die zweite Ziffer teilt ein gewisses Gebiet auf (z.B. Hessen 51 XXX im Landkreis Kassel), die drei weiteren Ziffern bestimmen die zu alarmierende Einheit

Die Meldeempfänger der Feuerwehr Bründersen sind überwiegend mit den folgenden Rufkombinationen pro-grammiert:

51442 - FF Bründersen
51443 - FF Ippinghausen
51454 - KatS-Zug WOH
51890 - GABC-Zug LK Kassel
51898 - Messgruppe WOH
 

 

 

 

       

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